Smart-Energy-Projekt FUSE gestartet

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Mit dem Deutsch-Finnischen Verbundprojekt FUSE sollen KI-gestützte Technologien für die Energiewende entwickelt werden

Ob die Energiewende gelingt, hängt maßgeblich von der Digitalisierung der immer komplexer werdenden Energienetze ab. So führt etwa die Zunahme wetterabhängiger erneuerbarer Energien zu erheblichen Schwankungen in der Stromproduktion. Diese Netze intelligenter zu verknüpfen ist das Ziel des nun gestarteten Kooperationsprojekts FUSE, das vom Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) geleitet wird. Darin entwickelt ein deutsch-finnisches Konsortium Informations- und Kommunikationstechnologien basierend auf Künstlicher Intelligenz, um die Effizienz der Energienetze zu steigern und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dazu sollen ein selbstoptimierendes Nachfragemanagementsystem sowie Technologien zur Steuerung flexibler Netzlasten entwickelt und eine entsprechende Infrastruktur in Finnland und Deutschland implementiert werden.

Partner des durch das BMWi geförderten Projektes sind außerdem die Easy Smart Grid GmbH (Karlsruhe), Technische Universität Berlin, ALL4IP Technologies GmbH & Co. KG (Darmstadt), Jubic Oy (Vaasa), ABB Oy (Vaasa), University of Vaasa und Teknologian Tutkimuskeskus VTT Oy (Espoo). Der Förderzeitraum endet im Juli 2021.