Rechtlicher Rahmen

Die ständige Weiterentwicklung digitaler Technologien wirft auch neue rechtliche und ethische Fragen auf. Um einen einheitlichen Verhaltenskodex für den Umgang mit neuen Technologien festzulegen, bedarf es eines kollektiven Dialogs, der Mitglieder der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft, Ethikkommissionen, Rechtsanwälte und Politiker zusammenbringt. Autonomes Fahren, humanoide Roboter, Drohnen oder Gesichtserkennungssysteme sind nur einige Beispiele für Bereiche, die in den rechtlichen Rahmen jedes Landes eingefügt werden müssen. Obwohl die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) die Datenerhebung und -verarbeitung EU-weit gründlich regelt, müssen Regierungen der tatsächlichen Durchsetzung weiterhin besondere Aufmerksamkeit widmen.

Wir stellen die aktuellen Herausforderungen und Trends des Themenschwerpunkts sowie die wichtigsten Programme und Initiativen vor. Unsere Zusammenstellung weiterführender Informationen soll einen tieferen Einstieg in das Thema erleichtern.

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Programme und Institutionen (Auswahl)
  • Abida – Beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Chancen und Risiken der Generierung, Verknüpfung und Analyse großer Datenmengen und entwickelt Optionen für politisches Handeln, Forschung und Entwicklung. (BMBF)
  • Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft – Die Aufgabe des Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft ist es, aktuelle gesellschaftliche Veränderungen, die sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung abzeichnen, zu untersuchen und künftige politische und wirtschaftliche Handlungsoptionen zu skizzieren. (BMBF)
  • Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) – HIIG erforscht die Entwicklung des Internets aus einer gesellschaftlichen Perspektive. Ziel ist es, die damit einhergehende Digitalisierung aller Lebensbereiche besser zu verstehen.