Industrie 4.0

Das Internet der Dinge erobert zunehmend die Produktionshallen und Versorgungsnetzwerke. Gleichzeitig lässt sich aufgrund der Komplexität der hochautomatisierten Produktion die Qualität, die Effektivität und die Produktivität der Prozesse kaum noch „händisch“ überwachen. Datenstromanalysen in Echtzeit können nicht nur rechtzeitig Verschleißerscheinungen an Maschinen erkennen, sie liefern auch wertvolle Hinweise für zukünftige Produkt- und Prozessoptimierungen, verbesserte Kapazitätsauslastung und Services. Dennoch stehen wir in der Nutzung dieser Möglichkeiten erst ganz am Anfang.

Wir stellen die aktuellen Herausforderungen und Trends des Themenschwerpunkts sowie die wichtigsten Programme und Initiativen vor. Unsere Zusammenstellung weiterführender Informationen soll einen tieferen Einstieg in das Thema erleichtern.

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Programme und Initiativen (Auswahl)
  • Plattform Industrie 4.0 – das weltweit größte Industrie-4.0-Netzwerk mit über 300 Akteuren aus mehr als 150 Organisationen. Es verbindet die Produktionsverfahren mit modernsten Informations- und Kommunikationstechnologien. (BMBF, BMWi)
  • Digital HUB Future Industries – Stuttgart – Einrichtung, die Corporates und Mittelstand mit Innovationspartnern aus Wissenschaft und Gründerszene auf nationaler Ebene vernetzt. Teil der Digital HUB Initiative. (BMWi)
  • Spitzencluster it’s OWL – Das größte Spitzencluster von Forschungsprojekten in Industrie 4.0 in Deutschland.
    (BMBF)
  • Forschungscampus Open Hybrid LabFactory – Der wichtigste Forschungscampus, der sich mit den Werkstoffen und Produktionstechniken beschäftigt, die den funktionalen Leichtbau in die Großserie überführen. Teil der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“. (BMBF)
  • International Data Spaces – Ein virtueller Datenraum, der den sicheren Austausch und die einfache Verknüpfung von industriellen Daten auf Basis von Standards und mit Hilfe gemeinschaftlicher Governance-Modelle unterstützt. (BMBF)