12. April 2018:
„Smart Data in der Zukunft – was bringt uns eine ‚intelligente’ Datenwirtschaft?“

Programm:

Moderation:          Alexa von Busse

 

08:30 Uhr              Einlass

10:00 Uhr               Begrüßung

Dr. Andreas Goerdeler, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Abteilung „Nationale und europäische Digitale Agenda“

10:20 Uhr               „Chancen durch Big Data und den Europäischen digitalen Binnenmarkt“

Jiri Pilar, Europäische Kommission, Data policy & innovation

10:40 Uhr              „Vertrauen, Schutz und Sicherheit bei Big Data in kritischen Infrastrukturen“

Matthias Patz, Deutsche Bahn, Head of Innovation & New Ventures

11:00 Uhr               „Von Smart Data zu Smart Everything“

Andreas Wesselmann, SAP SE, Senior Vice President Products & Innovation Technology, Big Data

11:20 Uhr                Podiumsgespräch: „Smart Data für die Wirtschaft und die Bedeutung von Vertrauen, Schutz und Sicherheit“

» zum Abstract

Dr. Marlene Willkomm, Stadtentwässerungsbetriebe Köln
Prof. Dr. Beatrix Weber, Hochschule Hof
Monika Menz, Ernst & Young Law GmbH
Dr. Kim Nguyen, Bundesdruckerei / D-Trust
Andreas Wesselmann
, SAP SE

12.15 Uhr               Kurzvorstellung der Projekte für den Gesprächsmarktplatz

12:30 Uhr              Mittagspause mit Gesprächsmarktplatz

14:00 Uhr              „Die Chancen einer Plattformökonomie in Deutschland“

Dr. Holger Schmidt, Journalist / Der Netzökonom

14:20 Uhr               Podiumsgespräch: „Dezentrale Technologien als Herausforderung für die Plattformökonomie“ » zum Abstract

Dr. Holger Schmidt, Journalist / Der Netzökonom
Eva Katharina Deininger, Berlin Digital Group
Prof. Dr.-Ing. Dr. Stefan Jähnichen, FZI Forschungszentrum Informatik
Prof. Dr.-Ing. Thomas Zahn, GeWINO – Gesundheitswissenschaftliches Institut Nordost, Geschäftsführer
Dr. Ingo Fiedler, Blockchain Research Lab

15:00 Uhr              Kaffeepause mit Gesprächsmarktplatz

15:40 Uhr              „Wie sich Qualität und Ausgestaltung von Arbeit durch Einsatz von KI in Unternehmen ändert.“

Dr. Ramin Assadollahi, ExB GmbH

16:00 Uhr               Podiumsgespräch: „Von Smart Data zu künstlicher Intelligenz: Die Konvergenz digitaler Technologien“ » zum Abstract

Dr. Christina Kratsch, Comma Soft AG
Patrick Bunk, Uber Metrics Technologies
Prof. Dr.-Ing. Christof Weinhardt, FZI Forschungszentrum Informatik
Prof. Dr. Dirk Hecker, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS
Dr. Ramin Assadollahi, ExB GmbH

16:45 Uhr               Schlusswort

Dr. Alexander Tettenborn, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Leiter Referat „Entwicklung digitaler Technologien“

17:00 Uhr              Ende

Veranstaltungsort:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Invalidenstraße 48, 10115 Berlin
Konferenzzentrum

Abstracts der Podiumsgespräche:

Smart Data für die Wirtschaft und die Bedeutung von Vertrauen, Schutz und Sicherheit

11.20 Uhr (BMWi) | Podiumsgespräch
Smart Data für die Wirtschaft und die Bedeutung von Vertrauen, Schutz und Sicherheit

„Die größten Herausforderungen liegen neben fehlendem Know-how im Datenschutz und in der Datensicherheit.“ Das war eine von zehn Thesen, welche die Studie „SmartData-Business“ der Smart-Data-Begleitforschung im Jahr 2015 bei einer Befragung von 350 Big-Data-Expertinnen und -Experten identifiziert hat. Gleichzeitig sahen Unternehmen damals das größte Potenzial in einer besseren Prozesssteuerung durch Big-Data-Lösungen. Eine These lautete, dass die Steuerung des Tagesgeschäfts durch Big Data wichtiger sei als mögliche strategische Implikationen. Ist das Potenzial von Big Data heute in den Chefetagen angekommen? Und wie kann das Vertrauen in diese Technologien auch in kleinen und mittleren Unternehmen gestärkt werden?
Erfolgreiche Projekte haben gezeigt, dass die frühzeitige Beachtung des Schutzes von wettbewerbsrelevanten Daten der Unternehmen und die Wahrung personenbezogener Datenschutzinteressen zu neuen und praktikablen Umsetzungslösungen geführt haben. Nachahmungseffekte sind spürbar. Die Chancen von datengetriebenen Geschäftsmodellen sind gut genutzt worden. Diese Erfolgsfaktoren sollen bei diesem Podiumsgespräch beleuchtet werden.
Bei einem zeitgemäßen und vertrauensbildenden Datenschutzansatz geht es nicht darum, das Datenaufkommen insgesamt zu minimieren, sondern vielmehr darum, die Menge der mit einzelnen natürlichen Personen zu verbindenden Daten zu minimieren. So können auch die wirtschaftlichen Potenziale von Big Data erschlossen werden. Trotz eines einheitlichen europäischen Rechtsrahmens gibt es einige Herausforderungen, die hier gemeinsam erörtert werden sollen.

Diskutanten:
Dr. Marlene Willkomm, Stadtentwässerungsbetriebe Köln (Projekt sd-kama)
Prof. Dr. Beatrix Weber, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof (Fachgruppe Recht / Projekt sd-kama)
Dr. Kim Nguyen, Bundesdruckerei / D-Trust
Andreas Wesselmann, SAP SE
Monika Menz, Ernst & Young Law GmbH

Dezentrale Technologien als Herausforderung für die Plattformökonomie

14.20 Uhr (BMWi) | Podiumsgespräch
Dezentrale Technologien als Herausforderung für die Plattformökonomie

Digitale Technologien ermöglichen die zunehmende Konvergenz zwischen industrieller Produktion sowie digitalen Produkten und Dienstleistungen. Dadurch nimmt auch die Bedeutung von Intermediären zu, die als zentrales Bindeglied in mehrseitigen Märkten mehrere Akteursgruppen über digitale Plattformen miteinander verbinden. Insbesondere in den Bereichen der Produktion sind digitale Plattformen eine zentrale Schnittstelle für die Veränderung bestehender KundenAnbieter-Konstellationen und der Erschließung neuer Geschäftsmodelle. Die vier größten globalen Plattformbetreiber sind im Endkundengeschäft verortet (Alphabet, Amazon, Facebook und Alibaba) und haben eine größere Marktkapitalisierung als alle 30 DAX-Unternehmen zusammen. Gleichzeitig sind derzeit große Hoffnungen mit Distributed-Ledger-Technologien wie der Blockchain verbunden, die eine Stärkung des Vertrauens und zugleich weniger Abhängigkeit von einem großen Intermediär versprechen.

Diskutanten:
Dr. Holger Schmidt, Journalist / Der Netzökonom
Prof. Dr.-Ing. Dr. Stefan Jähnichen, FZI Forschungszentrum Informatik (Smart-Data-Begleitforschung)
Prof. Dr.-Ing. Thomas Zahn, Gesundheitswissenschaftliches Institut Nordost (GeWINO) der AOK Nordost (Projekt SAHRA)
Dr. Ingo Fiedler, Universität Hamburg / Blockchain Research Lab
Eva Katharina Deininger, Berlin Digital Group

Von Big Data/Smart Data zu künstlicher Intelligenz: Die Konvergenz digitaler Technologien

16.00 Uhr (BMWi) | Podiumsgespräch
Von Big Data/Smart Data zu künstlicher Intelligenz: Die Konvergenz digitaler Technologien

Big Data hat das Potenzial, unsere Wirtschaft grundlegend zu verändern. Vielfach kann dieses Potenzial aber nicht genutzt werden, da die Daten nur in sehr unstrukturierter Form in verschiedensten Formaten vorliegen. Maschinelle Lernverfahren ermöglichen es, das gesamte Potenzial unstrukturierter Datenschätze zu heben – so zumindest das Versprechen. Machine Learning und Methoden der „Künstlichen Intelligenz“ (KI) haben sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt, und auch die technologische Basis, die für die Durchführung von KI-basierten Anwendungen erforderlich ist, hat sich in den vergangenen Jahren signifkant verbessert. Mittlerweile ermöglichen es große Anbieter Daten nicht nur zu speichern und zu verarbeiten, sondern auch Machine Learning und KI-Modelle zu entwickeln und diese im Produktivbetrieb einzusetzen. All das erhalten Unternehmen, ohne die darunterliegende Infrastruktur selber betreiben zu müssen. Dieses Podiumsgespräch will einen technologischen Ausblick wagen, was im Bereich der Big-Data- und KI-Technologien in den kommenden Jahren zu erwarten ist.

Diskutanten:
Dr. Christina Kratsch, Comma Soft AG (Projekt FastGenomics)
Patrick Bunk, Uber Metrics Technologies (Projekt Smart Data Web)
Prof. Dr.-Ing. Christof Weinhardt, FZI Forschungszentrum Informatik (Smart-Data-Begleitforschung)
Prof. Dr. Dirk Hecker, Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS
Dr. Ramin Assadollahi, ExB GmbH