11. April 2018:
„Quo Vadis Big Data: Wo stehen wir, wo geht es hin?“

Programm:

Moderation:         Alexa von Busse

 

09:00 Uhr             Einlass

10:30 Uhr             Eröffnung und Begrüßung

Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas, Bundesministerium für Bildung und Forschung

10:50 Uhr               Quo Vadis Big Data: Zukünftige Forschungsfragen bei Big Data

Prof. Dr. Hannes Federrath, Gesellschaft für Informatik e.V., Präsident
Prof. Dr. Dieter Fellner, Fraunhofer Verbund IUK-Technologie, Vorsitzender

11:30 Uhr               Big Data made in Germany: Vorstellung der Big-Data-Kompetenzzentren des BMBF

Prof. Dr. Volker Markl, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) / Berlin Big Data Center (BBDC)
Prof. Dr. Wolfgang E. Nagel, TU Dresden / Competence Center for Scalable Data Services (ScaDS)
Prof. Dr. Michael Beigl, Karlsruhe Institut für Technologie KIT / Smart Data Innovation Lab (SDIL)

12.15 Uhr               Kurzvorstellung der Projekte für den Gesprächsmarktplatz

12.30 Uhr              Mittagspause mit Gesprächsmarktplatz

13:30 Uhr               „Treiben oder getrieben werden – Technologie-Innovationen machen den Unterschied“

Andrea Martin, IBM Deutschland, CTO

14:00 Uhr               Podiumsgespräch: „Big Data Kompetenzen bündeln – was haben wir erreicht, wie geht es weiter?“ » zum Abstract

Prof. Dr. Herbert Zeisel, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Leiter Unterabteilung „Schlüsseltechnologien für Wachstum“
Dr. Andreas Goerdeler,
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Leiter Unterabteilung „Nationale und Europäische Digitale Agenda“
Prof. Dr. Stefan Wrobel,
Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, Sprecher Fraunhofer-Allianz Big Data
Prof. Dr. Volker Markl,
DFKI / Berlin Big Data Center (BBDC)
Prof. Dr. Wolfgang E. Nagel,
TU Dresden, Competence Center for Scalable Data Services (ScaDS)

15:00 Uhr              Kaffeepause mit Gesprächsmarktplatz

15:30 Uhr               „Ethics in Big Data“

Prof. Dr. Peter Dabrock, Deutscher Ethikrat (Plattform Lernende Systeme, Mitglied der AG 3: IT-Sicherheit, Privacy, Recht und Ethik)

16:00 Uhr               Podiumsgespräch: „Ethik, Recht und Akzeptanz von Big Data-Anwendungen“ » zum Abstract

Prof. Dr.-Ing. Anette Weisbecker, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Prof. Dr. Christof Weinhardt, FZI Forschungszentrum Informatik (Smart Data Begleitforschung)
Prof. Dr. Peter Dabrock, Deutscher Ethikrat (Plattform Lernende Systeme, Mitglied der AG 3: IT-Sicherheit, Privacy, Recht und Ethik)
Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein

16:45 Uhr               Wrap-Up / Zusammenfassung

Ute Bernhardt, Leiterin Referat „Datenwissenschaft, Informationstechnologien; Industrie 4.0“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

17:00 Uhr              Veranstaltungsende

Busshuttle ins Smart Data Forum

***

Busshuttle

Nach Ende der Tagesveranstaltung ist ein Bus-Shuttle eingerichtet, der Sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung direkt zur Abendveranstaltung im Smart Data Forum (c/o Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI, Salzufer 6, 10587 Berlin) fährt.

Abfahrtszeiten:     17.15 Uhr / 17.30 Uhr / 17.45 Uhr / 18.00 Uhr

Abfahrtsort:          Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin (unmittelbar vor dem Eingang)

Veranstaltungsort:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF),
Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin,
Alexander-von-Humboldt-Saal

Abstracts der Podiumsgespräche:

Big-Data-Kompetenzen bündeln: Was haben wir erreicht, wie geht es weiter?

14.00 Uhr (BMBF) | Podiumsgespräch
Big-Data-Kompetenzen bündeln: Was haben wir erreicht, wie geht es weiter?

Im Juni 2013 veranstaltete das BMBF die Konferenz „Big Data: Datenschätze in Wissenschaft und Wirtschaft heben“, die den Auftakt für das Big-Data-Technologieprogramm des BMBF bildete. Im Mai 2015 fand die Fachtagung Big Data im BMBF unter dem Motto „Big Data: Gemeinsam die Herausforderungen angehen“ statt. Die Veranstaltung brachte die Projektbeteiligten der geförderten Kompetenzzentren und Forschungs- und Entwicklungsprojekte zusammen und ermöglichte die Identifizierung projektübergreifender Synergien.
Im November 2013 gab es dann unter dem Motto „Big Data goes Smart Data – Die Zukunft von Big Data in Wissenschaft und Wirtschaft“ die ersten Big Data Days. Es wurden Fragen aus der Grundlagenforschung und aus der angewandten Forschung sowie Strategien zur Qualifizierung von Big-Data-Fachexperten erörtert. Heute, fünf Jahre später, soll gemeinsam zurückgeblickt, (Zwischen-)Bilanz gezogen und gefragt werden: Welche Erwartungen in die Technologien haben sich erfüllt? Welche nicht? Und vor allem: Wo geht die Big-Data-Reise hin?

Diskutanten:
Dr. Herbert Zeisel, BMBF, Unterabteilung „Schlüsseltechnologien für Wachstum“
Dr. Andreas Goerdeler, BMWi, Unterabteilung „Nationale und Europäische
Digitale Agenda“
Prof. Dr. Stefan Wrobel, Fraunhofer-Institut für Intelligente AnalyseInformationssysteme IAIS, Fraunhofer-Allianz Big Data
Prof. Dr. Volker Markl, DFKI / Berlin Big Data Center (BBDC)
Prof. Dr. Wolfgang E. Nagel, TU Dresden / Competence Center for Scalable Data
Services (ScaDS)

Ethik, Recht und Akzeptanz von Big-Data-anwendungen

16.00 Uhr (BMBF) | Podiumsgespräch
Ethik, Recht und Akzeptanz von Big Data-Anwendungen

Wo wir sind, was wir tun und mit wem wir kommunizieren, wird heute von zahllosen Sensoren und Geräten erfasst – eine inhärente Eigenschaft digitaler Technologie, von der wir als Gesellschaft über die unterschiedlichsten Dienste profitieren. Mit der Möglichkeit von Big-Data-Technologien, verschiedene Merkmale zu einer digitalen Identität zu verdichten, ergeben sich ethische Herausforderungen und Fragen, ob und wie die Gesetzgebung darauf reagieren kann und soll. Das gilt sowohl für personenbezogene Daten als auch für Daten im geschäftlichen und industriellen Kontext.
Im Spannungsfeld zwischen dem Schutz der Daten des Individuums und der Unternehmen einerseits und den Möglichkeiten für datenbasierte Innovationen und neue Geschäftsmodelle andererseits stellt sich die Frage, welche ethischen Herausforderungen Big-Data-Anwendungen beispielsweise im Gesundheitsbereich oder bei autonomen Systemen mit sich bringen. Welche regulatorischen Möglichkeiten gibt es – und sollten diese genutzt werden? Die Realisierung wirtschaftlicher Potenziale durch innovative Big-Data-/Smart-Data-Lösungen verlangt die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den neuen Möglichkeiten.

Diskutanten:
Prof. Dr.-Ing. Anette Weisbecker, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft
und Organisation IAO
Prof. Dr. Christof Weinhardt, FZI Forschungszentrum Informatik
(Smart-Data-Begleitforschung)
Prof. Dr. Peter Dabrock, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg/
Deutscher Ethikrat
Marit Hansen, Landesbeauftragte für Datenschutz Schleswig-Holstein