Showroom Berlin

Smart Data Forum Berlin – Die Ausstellungsfläche des Smart Data Forums spiegelt die rasanten Entwicklungen im Smart Data Bereich durch die dynamische Präsentation spannender Projekte aus Forschung und Wirtschaft wider. Auf Veranstaltungen und in Workshops haben Sie die Möglichkeit Partner aus relevanten Projekten, Initiativen und Behörden persönlich kennen zulernen, sich zu vernetzen und somit Synergien zu schaffen, die Ihre Projektentwicklung vorantreiben. Die Ausstellungsfläche mit angeschlossener Veranstaltungsfläche steht Akteuren und Verbänden für Events mit Smart-Data-Bezug zur Verfügung.

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Antje Nestler

Ansprechpartnerin:
Antje Nestler, Fraunhofer HHI

Telefon: +49 (0)30 31002-412
E-Mail: antje.nestler@hhi.fraunhofer.de

Demonstratoren

Windraddemo

Im Internet der Dinge explodiert die Anzahl der an das Netzwerk angeschlossenen Geräte und Sensoren. Die Demonstration von BBDC, DFKI und TU-Berlin zeigt am Beispiel einer Windkraftanlage wie große Mengen von Sensordaten in Echtzeit erfasst und analysiert werden können. Mit der ParStream-Anwendung können Energieunternehmen tausende Windräder gleichzeitig überwachen und die Leistung jedes einzelnen Generators schnell an sich ändernde Umweltbedingungen wie Windrichtung und Temperatur anpassen. Das bietet den Unternehmen vielfältige Vorteile durch geringere Ausfallzeiten, gesteigerte Produktivität und historische Analysen von Umweltmustern.

Smart Data for Mobility und Smart Data Web - Datenanalytik für Mobilitätsdienste und Lieferkettenmanagement

Für die industrielle Produktion ist es wichtig, so früh wie möglich über Ereignisse informiert zu werden, die zu einer signifikanten Störung führen können. Relevant in dem Zusammenhang sind z. B. Naturkatastrophen, Verkehrshindernisse oder Streiks. Das Projekt SD4M – Smart Data for Mobility entwickelt eine branchenübergreifende Serviceplattform, die einerseits die Daten von Mobilitätsanbietern und andererseits Social Media Daten integriert und diese den verschiedensten Nutzern aufbereitet zur Verfügung stellt. Der Algorithmus  erfasst dabei Webseiten, RSS-Feeds und Twitter Meldungen und untersucht diese Textquellen mittels linguistischer Analyse nach entsprechend relevanten Informationen.

ubermetrics

Jede Minute werden gigantische Mengen an Informationen veröffentlicht – rechtliche Vorschriften, Angebotsanfragen, Tweets, Blogs, Nachrichten usw. – alles öffentliche Informationen, die von Unternehmen nicht systematisch ausgewertet werden. Ubermetrics analysiert diese Online- und Offline-Daten, um kritische Informationen, Potenziale und Trends zu erkennen. Die daraus gewonnenen Ergebnisse helfen Unternehmen, Entscheidungsprozesse zu optimieren. Die Einsatzbereiche für Unternehmen sind vielfältig: Im Marketing, Public Relations, Sales, der Strategieentwicklung oder im Supply Chain Management können die Analysen unterstützend eingesetzt werden. So können Unternehmen die Daten nutzen, um schnell auf Kundenbedürfnisse, neue Geschäftsmöglichkeiten und Marktveränderungen reagieren zu können.

sd-kama

Das Projekt sd-kama (Smart Data-Katastrophenmanagement) ist eine sich in der Entwicklung befindende Informationsplattform, die eine Vielzahl an Daten aus unterschiedlichen Quellen in Echtzeit für Einsatzstäbe und Katastrophenmanager auswertet. Oft sind im Ernstfall Informationen zu Ausmaß und Intensität einer Katastrophe nicht verfügbar. Hier setzt sd-kama an: Mittels Big-Data-Technologien werden neben Satellitenbildern und Luftaufnahmen unter anderem Informationen über Pegelstände, Verkehrsflüsse, psycho-physiologische Zustände von Einsatzkräften sowie Informationen, Fotos und Videos von Betroffenen und Helfern per App zur Verfügung gestellt. Die Darstellung der Informationen erfolgt in einem webbasierten Geoinformationssystem, welche den Einsatzleitungen und anderen Akteuren ein aktuelles und umfassendes Lagebild in einer hohen Informationsdichte bietet.

SmartEnergyHub

Wie können Betreiber kritischer Infrastrukturen ihr Energiemanagement vor dem Hintergrund eines sich rasch wandelnden Energiemarkts optimieren? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt SmartEnergyHub. Bisher wird die Steuerung energierelevanter Anlagen in Infrastrukturbetrieben häufig anlagenspezifisch und unabhängig von anderen Anlagen betrachtet. Eine wesentliche Energieeffizienzsteigerung kann durch eine gesamtheitliche Betrachtung erreicht werden. Oftmals stehen diese Daten über die Gebäudeleittechnik bereits zur Verfügung, werden jedoch wenig genutzt und liegen brach. Werden die Energiemanagementdaten, Wetterprognosen und die Anbindung an externe Marktplätze kombiniert, können Energiesparpotenziale erschlossen werden. SmartEnergyHub nutzt alle verfügbaren Daten aus dem Energiemanagementsystem und erstellt daraus Prognosen.

Touch Applikation BMWi Forschungsprogramme

Die easire Bubbles schweben spielerisch über einen interaktiven Touch-Table. Die Nutzer berühren eine der Bubbles und die gewünschten Informationen über das Smart Data Forum, das BMWi Forschungsprogramm  „Smart Data – Innovationen aus Daten“, „Smart Service Welt“, „Trusted Cloud“ und „Mittelstand Digital“ und viele weitere relevante Informationen und Projekte im Big Data Themenfeld erscheinen auf der Bildfläche. Die Inhalte werden dabei über verschiedene Formate vermittelt, zum Beispiel Videosequenzen, Quizfragen, Puzzlespiele oder Informationstexte. Je nach Interesse können die Besucher so die Themengebiete erkunden.

Virtual-Reality Demo „Smart Data – Innovationen aus Daten“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) präsentiert das Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ anhand einer Virtual-Reality-Lösung. Mit Hilfe von VR-Brillen schlüpfen die Besucher in die Rolle von Dana Smart, die sich mit Smart-Data-Technologien durch ihren Arbeitstag bewegt. Der VR-Film bringt den Zuschauern das Programm auf eindrucksvolle Art näher und führt spielerisch an die 13 Leuchtturmprojekte von Smart Data heran.

Open Roberta

Das Fraunhofer IAIS hat eine cloudbasierte Programmierplattform entwickelt, mit der Schülerinnen und Schüler kostenlos und interaktiv eigene Programme für ihre Roboter erstellen, gemeinsam daran arbeiten und mit anderen teilen können. Mit Hilfe der selbst konstruierten Roboter finden Kinder und Jugendliche einen spielerischen Zugang zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Das Projekt steht seit November 2014 unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

CUPINTOSH – Hands-On-IoT Demo

CUPINTOSH ist eine plakative Demo zur Veranschaulichung des Internet der Dinge. Eine handelsübliche Kaffeetasse ist mit einem Twitter-Kanal verknüpft und zeigt so, wie alltägliche Dinge, automatisch als Ereignis, mit der Netzgemeinde geteilt werden können. Jeder Griff nach der Tasse setzt einen Tweet ab.

FZI Cloudbox

Cloud Computing ermöglicht es Unternehmen IT-Ressourcen, z.B. Server oder Software, je nach Bedarf von externen Anbietern zu beziehen, anstatt sie selbst zu kaufen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können hiervon profitieren: Sie werden von IT-bezogenen Tätigkeiten (z.B. Erstellen von Backups, Einspielen von neuen Programmversionen) entlastet und können Kostensenkungspotenzial freimachen. Mit Cloud Computing ist es ebenfalls möglich die Anzahl der betriebenen Server dynamisch und automatisch an den aktuellen Bedarf anzupassen.

Diverse Videoteaser

Im Smart Data Forum präsentieren sich einzelne Projekte und ihre Forschungsarbeit durch die Vorführung von Videoteasern. Das Smart Data Dashboard entstand am Fraunhofer IPK im Rahmen des Eigenforschungsprojektes „Informationsfabrik 4.0“. Das Projekt erforscht und entwickelt in Anlehnung an den klassischen Fabrikbegriff die Informationsfabrik – eine digitale Werkbank, deren Erzeugnis der Produktionsfaktor Information ist. Mit Hilfe des Dashboards wird hierbei Smart Data durch die Zusammenarbeit von Produktentwicklern und Anlagenbetreibern erlebbar.

Heute sind Daten die Schlüsselressource für erfolgreiche Unternehmen. Dabei sind der sichere Austausch und die einfache Kombination von Daten die Voraussetzung für smarte Services, innovative Leistungsangebote und automatisierte Geschäftsprozesse. Die Initiative zum Industrial Data Space zielt darauf ab, einen sicheren Datenraum zu schaffen, der Unternehmen verschiedener Branchen und aller Größen die souveräne Bewirtschaftung ihrer Datengüter ermöglicht.